Ausstellungen

Aktuell:

Schwarze Lebensgeschichten in Hannover » (AT)

Derzeit kuratiere ich eine Ausstellung zu Schwarzen und afro-diasporischen Geschichten in Hannover. Dies ist ein partizipatives Ausstellungsprojekt, in dem die Geschichten und Perspektiven von Schwarzen Menschen ins Zentrum gestellt werden. Die Ausstellung wird zum Black History Month 2026 im Hannover Kiosk eröffnet.

Dies ist eine Kooperation des
Historischen Museum Hannover
ZeitZentrum Zivilcourage
Landeshaupstadt Hannover Antidiskriminierungsstelle

„Demokratie –vom Versprechen der Gleichheit“

Auf Basis der Errungenschaften der Paulskirchenversammlung von 1848/49 – Wahlen, Verfassung und Grundgesetz – haben sich die Stadtlaborant*innen mit dem Thema Demokratie in der heutigen Zeit auseinandergesetzt. Diese co-kreative Ausstellung stellt die Frage, wie kann politische Teilhabe für alle gelingen? Und wie wollen wir in Zukunft in Frankfurt zusammenleben? Diesen Fragen geht das Stadtlabor in circa 25 Ausstellungsbeiträgen nach.
(Historisches Museum Frankfurt: Mai 2023-August 2024)
https://historisches-museum-frankfurt.de/de/stadtlabor/demokratie .

„Theodor Wonja Michael“: Schwarz und Deutschsein –ein Widerspruch?!

Theodor Wonja Michael war ein Schwarzer NS-Zeitzeuge. Er wurde 1925 in Berlin als Sohn eines kamerunischen Kolonialmigranten geboren. Sein wechselhaftes Leben mit einer Karriere als Redakteur und erster Schwarzer Deutscher im hohen Dienst beim BND, zeigt die Hürden und Chancen für Schwarze Menschen in Deutschland auf. Somit geht die Ausstellung auf Spurensuche deutscher Geschichte aus einer bisher kaum erwähnten Schwarzen Perspektive.
(Historisches Museum Frankfurt: 2021 – 2024)
https://historisches-museum-frankfurt.de/de/ausstellung/theodor-wonja-michael

« Ich sehe was, was Du nicht siehst: Rassismus, Widerstand und Empowerment »

Die Themen Rassismus, Kolonialgeschichte und deren Kontinuitäten werden gesamtgesellschaftlich nur sehr selten in Debatten sichtbar. Häufig findet die Verhandlung dieser Themen ohne Personen statt, die selbst von Rassismus betroffen sind. Geschichtsschreibung wird immer noch überwiegend von Menschen der Mehrheitsgesellschaft verfasst, wodurch wichtige kontroverse Perspektiven fehlen. In der Ausstellung thematisierten die Stadtlaborant*innen in ihren Beiträgen die Wechselwirkung zwischen kolonialer Vergangenheit und postkolonialer Gegenwart. Sie beleuchteten, wie rassistische Kontinuitäten in die gegenwärtige Stadtgesellschaft sowie persönliche Lebensbereiche weiterwirken
(Historisches Museum Frankfurt: Oktober 2020 -März 2021)
https://www.historisches-museum-frankfurt.de/de/stadtlabor/ichsehewaswasdunichtsiehst